Rabatte im Postfach: Zwei Drittel bestellen direkt aus Newslettern
Sonderangebote sind der wichtigste Anreiz für ein Newsletter-Abo – das zeigt eine Studie mit rund 6.000 Befragten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gleichzeitig wird Vertrauen im Postfach immer wichtiger: Gerade in Zeiten KI-gestützter Phishing-Angriffe achten viele Menschen bei Newslettern auf eindeutige Absenderinformationen und Prüfsiegel.
Ein Rabattcode, ein exklusives Angebot oder ein Geschenk zur Bestellung: Newsletter bringen viele Menschen im deutschsprachigen Raum direkt zum Einkaufen. In Deutschland haben zwei Drittel der Newsletter-Empfängerinnen und -Empfänger schon einmal nach dem Klick auf ein Angebot in einem Newsletter etwas gekauft oder gebucht. In Österreich und der Schweiz sind es jeweils 71 Prozent.
Das zeigt die Studie „Erfolgsfaktor Newsletter: Nutzung, Erwartungen und Trends“, die Omnicom Media Germany im Auftrag von GMX und WEB.DE durchgeführt hat. Befragt wurden rund 6.000 Internetnutzerinnen und Internetnutzer in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz.
Woran Verbraucher vertrauenswürdige E-Mails erkennen
Wer auf Angebote in Newslettern klickt, sollte sich sicher sein können: E-Mail und Links stammen tatsächlich vom angegebenen Absender. Gerade Phishing- und Betrugsversuche werden jedoch immer schwerer zu erkennen. Für 87 Prozent der Befragten ist deshalb entscheidend, dass die Absenderinformationen vertrauenswürdig wirken.„Mit künstlicher Intelligenz lassen sich betrügerische E-Mails heute professioneller und persönlicher gestalten als je zuvor. Umso wichtiger sind eindeutige Absenderinformationen und technisch geprüfte Vertrauenssignale. Sie schaffen Orientierung und helfen dabei, seriöse Angebote im Postfach zu erkennen“, sagt Arne Allisat, Leiter für E-Mail-Sicherheit bei GMX und WEB.DE.
Prüfsiegel, die die Echtheit eines Absenders bestätigen, sind für rund drei von zehn Befragten besonders wichtig. Der Anteil liegt in Österreich bei 30 Prozent, in der Schweiz bei 29 Prozent und in Deutschland bei 27 Prozent. Der von GMX und WEB.DE gemeinsam mit 1&1, Telekom Mail und freenet Mail angebotene Standard trustedDialog kennzeichnet E-Mails teilnehmender Unternehmen unter anderem mit Markenlogo und Prüfsiegel. Rund 500 Marken nutzen trustedDialog und erreichen damit ihre Kunden in 40 Millionen Postfächern. Die Nachrichten durchlaufen dabei eine mehrstufige Echtheits- und Integritätsprüfung.
Newsletter punkten mit konkreten Vorteilen
79 Prozent der Befragten finden Newsletter vor allem dann interessant, wenn sie Angebote oder exklusive Aktionen enthalten. In Österreich geben 59 Prozent an, dass exklusive Angebote und Rabatte sie zum Kauf motivieren. In der Schweiz sind es 54 Prozent, in Deutschland 53 Prozent. Bonusprodukte oder Geschenke beeinflussen bei 44 Prozent der Befragten die Kaufentscheidung.Vier von fünf Menschen im DACH-Raum abonnieren mindestens einen Newsletter
Newsletter gehören für viele zum Alltag: 79 Prozent der Befragten haben mindestens einen Newsletter abonniert. Besonders verbreitet sind Newsletter von Online-Shops, die 71 Prozent der Abonnentinnen und Abonnenten beziehen.Auf den weiteren Plätzen folgen Newsletter von Internetdiensten wie Vergleichsportalen oder Bonusprogrammen mit 49 Prozent, von Veranstaltern mit 40 Prozent sowie von Medien und Redaktionen mit 39 Prozent.
Oft bleibt es nicht bei einem einzelnen Abo: In der Schweiz erhalten 39 Prozent der Befragten sechs oder mehr Newsletter. In Österreich trifft dies auf 37 Prozent zu, in Deutschland auf 34 Prozent.
Zur StudieDie DACH-Studie „Erfolgsfaktor Newsletter: Nutzung, Erwartungen und Trends“ wurde von Omnicom Media Germany im Auftrag von United Internet Media durchgeführt. Für die Erhebung wurden insgesamt 6.014 Internetnutzerinnen und Internetnutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren in einem repräsentativen Online-Panel befragt. Die Stichprobe umfasste jeweils rund 2.000 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Studie als Download: https://www.united-internet-media.de/fileadmin/uim/media/presse/bildmaterial/Studien/Studien_2026/DACH-Studie_Newsletter.pdf
Daten als Download:



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