Durch Phishing-Mails versuchen Unbefugte, illegal an die Daten von Internet-Nutzern zu gelangen (Bild: weerapat1003/Fotolia.com)

Durch Phishing versuchen Unbefugte, illegal an die Daten von Internet-Nutzern zu gelangen. (Bild: weerapat1003/Fotolia.com)

Aktuell versenden Internet-Kriminelle vermehrt Phishing-Links per SMS. Sie wollen Kunden seriöser Unternehmen wie beispielsweise Banken oder Online-Shops auf Phishing-Seiten lotsen, um dort Nutzerdaten wie z.B. Passwörter zu erbeuten. Aktuell ist eine solche Seite von den Kriminellen auch im GMX Stil gefälscht worden. Per SMS mit dem Inhalt „Ihr Konto wurde im Prüfungsprozess nicht freigegeben, Um die Aussetzung zu vermeiden melden Sie sich bitte bei Ihrem Konto an” wollen sie Mobilfunknutzer auf diese Seite locken. Wer eine solche SMS erhält sollte sie sofort löschen.

Die gefälschte Seite hat GMX bereits den Betreibern von Anti-Phishing-Listen gemeldet, so dass sie von den Internet-Browsern geblockt werden kann. Dass es sich um eine Fälschung handelt, ist an der falschen URL (//anmelden.gmx-dc.com/…) und der fehlenden SSL-Verschlüsselung zu erkennen. Die fehlerhafte Rechtschreibung ist ebenfalls ein Zeichen dafür, dass die Nachricht ein Phishing-Versuch ist.

Bereits an der fehlerhaften Rechtschreibung, ist diese Nachricht als Phishing-Versuch zu enttarnen.

Wer diese SMS erhält, sollte sie sofort löschen. Sie stammt von Internet-Kriminellen (Screenshot).

Alle Seiten, auf denen man sich bei GMX in sein Postfach einloggen kann, sind immer SSL-verschlüsselt. Browser wie Chrome und Firefox weisen deutlich in der Adressleiste und im Formular auf die fehlende Verschlüsselung hin.

Egal, ob Log-in für Onlinebanking, E-Mail oder Social Networks – Empfänger von Aufforderungen zur Passwort-Änderung sollten ein wachsames Auge im Umgang mit Links haben. Im Zweifel ist es besser, eine Internet-Adresse direkt in den Browser einzugeben.

Die GMX Sicherheitsexperten sind mit solchen Fällen vertraut und sorgen rund um die Uhr dafür, dass gefälschte Seiten schnellstmöglich vom Netz genommen werden. Dabei arbeiten wir eng mit den Betreibern von Anti-Phishing-Listen, um eine Blockade in den gängigen Browsern zu erreichen.