Was die E-Mail-Adressfelder im Webclient bedeuten

20. Juli 2015 von Sebastian Schulte

Was steckt hinter CC und BCC bei den E-Mail-Adressfeldern? (Bild: Gstudio group/Fotolia.com)

Wer seine E-Mails im GMX Webclient verfasst, kann nach Eingabe des Empfängers und des Betreffs gleich loslegen. Rechts unterhalb des „Senden“-Knopfes befindet sich jedoch ein weiterer Knopf zum Klicken, auf dem „Von/CC/BCC“ zu lesen ist. Was bedeutet diese zusätzliche Option?

Von – Der Absender

Hier kann der Nutzer seine Standard-E-Mail-Adresse oder einen Alias auswählen, der dann beim Empfänger als Absender angezeigt wird.

CC – Die einfache Kopie

CC steht für „Carbon Copy“. E-Mail-Empfänger, die im CC-Feld stehen, erhalten eine Kopie der E-Mail. Dadurch macht der Absender deutlich, dass sich die Mail nicht direkt an diese Empfänger richtet, sondern lediglich zu ihrer Information oder Kenntnisnahme dient. Alle Empfänger einer Mail können auch die unter CC stehenden Mailadressen sehen.

Der Begriff „Carbon Copy“ stammt aus vergangenen Zeiten, als man noch Kohlepapier zwischen die Schreibmaschinen-Seiten gelegt hat, um während des Schreibens eine Kopie zu erhalten.

BCC – Die Blindkopie

Die Abkürzung BCC bedeutet „Blind Carbon Copy“. Auch die im Feld BCC stehenden Empfänger erhalten eine Kopie. Alle anderen Empfänger, die der Nutzer unter „An“ oder CC adressiert hat, können dies aber nicht sehen – daher der Name „Blindkopie“.

Dies kann man beispielsweise nutzen, wenn die Mailadressen eines Verteilers nicht allen Mitgliedern bekannt werden sollen.

Kategorie: Mail

Verwandte Themen

E-Mail schlägt Chatbots und Messenger

Trotz WhatsApp, KI-Chatbots und Instagram bleibt die E-Mail der bevorzugte Kontaktweg zu Unternehmen. Drei Viertel (78 %) der Deutschen greifen dafür am liebsten zur E-Mail – deutlich mehr als zu Chatbots (17 %), Messengern (14 %) oder sozialen Netzwerken (8 %). Das zeigt eine aktuelle Studie von Convios Consulting im Auftrag von GMX und WEB.DE. mehr

40 Jahre E-Mail in Österreich: Wiener Internet-Pionier zweifelte zunächst am Nutzen

Was vor vier Jahrzehnten an der Universität Wien mit großem technischem Aufwand und teurer Infrastruktur begann, ist zum selbstverständlichen Dreh- und Angelpunkt des digitalen Alltags geworden. Österreich verfügt heute über eine hochentwickelte E-Mail-Kultur, die alle Altersklassen umfasst. Und doch zweifelte ausgerechnet der E-Mail-Pionier Peter Rastl anfangs am Nutzen. Heute spricht er von einer beachtlichen Entwicklung, während GMX Geschäftsführer Michael Hagenau die E-Mail als wichtigsten Schlüssel zur digitalen Welt bezeichnet. mehr