Sieben Tipps zum Umgang mit Spam

Die Internet-Spezialisten von GMX programmieren spezielle Filter mit hoch komplexen Algorithmen und Logiken, die sie permanent weiterentwickeln. Dabei überwachen sie durchgehend die gesamte Mail-Infrastruktur und ermitteln auch im Internet nach neuen Prozeduren der Hacker. Dennoch kann es passieren, dass eine Spam-Mail auch Mal im Postfach landet, deswegen gilt es, folgende Tipps zu beachten.

30. April 2018 von Martin Wilhelm

Unerwünschte Mails in den Spam-Ordner verschieben, trainiert den Postfach-Filter. (c) Shutterstock

Spammern keine Chance geben: Um nicht selbst Teil eines Botnetzes zu werden, mit dem Spammer ihre Spam-Angriffe ausführen können, sollte auf Passwort-Sicherheit genauso geachtet werden wie auf einen aktuellen Virenschutz.

Spam-Filter lernen permanent weiter: Wurde eine Spam-Nachricht mal nicht erkannt, sollte diese zunächst als Spam markiert werden (zum Beispiel, indem sie in den Spamordner verschoben wird) und nicht direkt gelöscht werden. Denn durch jede als Spam gekennzeichnete Mail lernt das System etwas darüber, was für den individuellen Nutzer Spam ist und was nicht. So werden die persönlichen Spam-Filter im E-Mail-Postfach trainiert.

Mail-Adressen sollten nicht überall angegeben werden: E-Mail-Adressen sollten nicht unbekümmert öffentlich im Netz, wie zum Beispiel in Foren, Blogs oder sozialen Netzwerken, veröffentlicht werden. Internet-Kriminelle gehen dort gezielt auf die Suche nach E-Mail-Adressen, denen sie Spam zusenden können.

Sinnvoll ist es auch, mehrere E-Mail-Adressen für verschiedene Anwendungen zu nutzen. So kann beispielsweise eine E-Mail-Adresse für die Korrespondenz mit Freunden und Behörden genutzt werden, eine andere fürs Online-Shopping und eine dritte für die Reisebuchung oder Foren. Damit werden die Angriffsziele weiter verteilt.

Auf Spam-Nachrichten sollte niemals geantwortet werden. Eine weitere Gefahr versteckt sich hinter Links, die eine mögliche „Abbestellung“ von Spam-Nachrichten oder Newslettern vortäuschen, da diese oft gefälscht sind. Einem Abmelde-Link sollte man nur dann folgen, wenn der Absender bekannt und vertrauenswürdig ist. Besser ist es, die Homepage des angegebenen Versenders zu besuchen und die Abbestellung dort vorzunehmen.

Vorsicht bei Rechnungen: Nutzer sollten kritisch bei eingegangenen Mails sein: Wer bei einem Anbieter beispielsweise keinen Vertrag hat, aber Rechnungen von ihm erhält, sollte dort zunächst nachfragen (oder online im entsprechenden Nutzerkonto nachsehen), statt Links in der Mail zu folgen oder Anhänge zu öffnen.

Bewusstes Nutzerverhalten: Hier hilft ein wachsames Auge im Umgang mit Mails und Links. Diese sollten nicht arglos geöffnet bzw. aufgerufen werden. Im Zweifel sollte beispielsweise ein Link in einer Mail nicht angeklickt werden, sondern die URL des angegeben Absenders direkt in den Browser eingegeben werden. Wenn als Absender beispielsweise eine Bank angegeben ist, macht es Sinn

Kategorien: Mail, Sicherheit