Studie: E-Mail-Nutzung in Österreich steigt weiter an

Die Corona-Krise hat der E-Mail-Kommunikation einen zusätzlichen Schub gegeben. Über ein Drittel (36 %) der Internet-Nutzer in Österreich hat im vergangenen Jahr häufiger per E-Mail mit Unternehmen kommuniziert als im Jahr davor. Beim Austausch mit Ausbildungsstätten nahm die E-Mail-Nutzung für 30 Prozent der Onliner zu. Und auch der Kontakt mit Behörden fand für 28 Prozent der Nutzer verstärkt über E-Mail statt. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts mindtake im Auftrag von GMX. Befragt wurden insgesamt 509 Internetnutzer ab 15 Jahren.

31. März 2021 von André Fertich

Internet-Nutzer in Österreich kommunizieren während der Corona-Pandemie verstärkt per E-Mail mit Unternehmen, Ausbildungsstätten und Behörden / Foto: Shutterstock/GaudiLab

„Das E-Mail hat sich zum wichtigsten Kommunikationsmittel der Verbraucher mit Unternehmen entwickelt. Neben privater Korrespondenz kommen immer mehr Bestell- und Versandbestätigungen, Rechnungen, Verträge, Buchungsbestätigungen und weitere Dokumente per E-Mail an. Die Corona-Pandemie hat auch die E-Mail-Kommunikation mit Behörden noch einmal deutlich verstärkt“, sagt Jan Oetjen, Geschäftsführer von GMX.

Bei der Frage nach der hauptsächlich genutzten E-Mail-Adresse belegen Gmail und GMX die Spitzenplätze. Die beiden Anbieter decken mit 32 Prozent (Gmail) und 29 Prozent (GMX) rund zwei Drittel des Marktes ab. Mit deutlichem Abstand folgen Microsoft (11 %), A1 (7 %), Magenta (6 %) und Yahoo (4 %).

Vor allem bei den Jüngeren ist das E-Mail beliebt: Mehr als ein Drittel (37 %) der befragten 15-24-Jährigen schrieb 2020 mehr E-Mails als im Vorjahr, über die Hälfte (55 %) las zudem verstärkt elektronische Post. Eine deutliche Mehrheit der jungen Onliner (58 %) hat im vergangenen Jahr mit ihrer Ausbildungsstätte häufiger per E-Mail kommuniziert als im Jahr davor.

Kategorien: Mail, Pressemitteilungen

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