Sicherheit im GMX Postfach: Diese Funktionen schützen Nutzerinnen und Nutzer

E-Mails und Dateianhänge im Posteingang, Fotos und Dokumente in der Cloud: Im E-Mail-Postfach sammeln sich viele private, auch sensible Daten. Diese können ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Daher legt GMX besonderen Wert auf die Sicherheit von Nutzerinnen und Nutzern. Der E-Mail-Anbieter bietet dafür zahlreiche Lösungen, darunter die sichere Datenübertragung mittels SSL-Verschlüsselung, die Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine smarte Spamerkennung.

1. Juni 2021 von Manuel Klein

SSL-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und smarte Spamerkennung: So sorgt GMX für Sicherheit im E-Mail-Postfach. (c) Shutterstock

Das Wichtigste ist eine sichere Basis: Alle Daten der Nutzerinnen und Nutzer werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren gespeichert werden. Damit ist die Einhaltung strenger Datenschutzbestimmungen nach dem deutschen Datenschutzgesetz sowie der EU-DSGVO sichergestellt. GMX bildet gemeinsam mit WEB.DE die größte europäische E-Mail-Plattform mit integrierter Cloud-Lösung, die voll und ganz dem deutschen und europäischen Datenschutz entspricht.

GMX und WEB.DE sind Mitbegründer der Initiative „E-Mail made in Germany“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Internetdienst-Anbieter. Ziel ist ein sicherer Datenaustausch für die Nutzerinnen und Nutzer aller teilnehmenden Anbieter. Innerhalb des „E-Mail made in Germany“-Verbunds sind alle E-Mails auf dem kompletten Übertragungsweg SSL/TLS-verschlüsselt. Die verschlüsselte Übertragung erfolgt dabei erst nach Überprüfung des Zielservers. Weitere Sicherheit bietet die Kennzeichnung sicherer E-Mail-Adressen mit einem grünen Häkchen-Symbol. Damit stehen GMX und WEB.DE für das sichere Versenden und Empfangen von E-Mails.

E-Mails und Dokumente verschlüsselt übertragen

Für den Schutz der digitalen Privatsphäre in der Cloud wurde “Cloud made in Germany”, eine weitere Initiative der beiden E-Mail-Anbieter, ins Leben gerufen. Dank “Cloud made in Germany” sind Cloud-Inhalte wie beispielsweise Fotos und Dokumente auf dem Übertragungsweg durchgehend SSL-verschlüsselt und damit vor Zugriffen durch Dritte geschützt.

Darüber hinaus lassen sich mit dem GMX Tresor die Dateien, die in die Cloud hochgeladen werden sollen, noch vor dem Upload lokal Ende-zu-Ende-verschlüsseln und vor Fremdzugriff schützen. Sobald die sensiblen Inhalte das Gerät verlassen, sind sie online nur noch als unlesbarer Datensatz gespeichert. Die Entschlüsselung erfolgt erst nach dem Download aus der Cloud auf eines der Geräte der Nutzerin oder des Nutzers. Der GMX Tresor für Android und iOS funktioniert eigenständig – ohne Installation der GMX Cloud App. Die kostenlose Tresor-App sorgt neben der Verschlüsselung der Dateien auch für die anschließende Synchronisation mit der Cloud.

Auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für E-Mails gibt es bei GMX. Dafür hat der E-Mail-Anbieter eine Lösung entwickelt, die auf dem weltweit anerkannten Standard PGP basiert. E-Mails sind damit nicht nur auf dem Übertragungsweg geschützt, sondern können auch ausschließlich vom angegebenen Empfänger wieder entschlüsselt und gelesen werden. Die PGP-Verschlüsselung lässt sich in wenigen Schritten einrichten.

E-Mail-Konto absichern und Spam vermeiden

GMX bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an, mit der sich die E-Mail-Konten der Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich sichern lassen. Für den Login ins Postfach wird dann neben dem Passwort ein sechsstelliger Sicherheitscode benötigt. Dieser wird bei jeder Anmeldung von einer speziellen Authentifizierungs-App auf dem Smartphone der Postfachinhaberin oder des Postfachinhabers generiert. Der zweite Faktor erschwert Angreifern den Zugriff auf die Konten, selbst wenn Passwörter erraten oder durch Schadsoftware ausspioniert wurden.

Auch die Erkennung von Spam-E-Mails trägt zur Sicherheit der Nutzer bei. Unter Spam-Mails können gefährliche, schadhafte E-Mails sein, die der Verbreitung von Viren oder dem Phishing dienen. GMX verbessert kontinuierlich seine Systeme zur Spamerkennung. So hat sich der Anteil der korrekt erkannten und herausgefilterten Spam-E-Mails im vergangenen Jahr um 15 Prozent erhöht. GMX verwendet einen eigenen, auf die beiden Dienste maßgeschneiderten Spam-Scanner, der unter anderem KI einsetzt.

Eingehende E-Mails werden standardmäßig auf Spam-Kriterien geprüft. Wird eine Spam-E-Mail erkannt, wird sie in einen separaten Ordner einsortiert. Eine weitere Verfeinerung der auf KI basierenden Spamerkennung kann durch das Feedback der Nutzer erreicht werden. Indem die Nutzer E-Mails manuell vom Posteingang in den Spamordner oder umgekehrt verschieben, trainieren sie ihren persönlichen Spam-Filter und verbessern zugleich das allgemeine Spamfiltersystem. Dadurch erhöht sich die Sicherheit für alle Nutzer.

Weitere Informationen zum Thema Sicherheit bei GMX finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Kategorien: Cloud, Mail, News, Sicherheit

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