Fast zwei Drittel (63 %) möchten digitale Dokumente wie Rechnungen, Verträge oder Kontoauszüge am liebsten per E-Mail erhalten. Damit liegt die E-Mail deutlich vor Online-Postfächern von Banken oder Versicherungen (24 %) und Messengern (7 %).
Für Bestellbestätigungen und Versandinformationen liegt die E-Mail mit 83 Prozent ebenfalls klar vorn – weit vor Shop-Apps (17 %), Messengern (15 %) oder sozialen Netzwerken (8 %). Und auch bei Informationen über neue Shopping-Angebote bevorzugen 70 Prozent die E-Mail – deutlich mehr als soziale Netzwerke (14 %) und Messenger (12 %).
„Die Studie zeigt klar: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen von Unternehmen primär per E-Mail kontaktiert werden. Unerwartet von Firmen per Messenger oder SMS kontaktiert zu werden, kann als übergriffig empfunden werden. Und für wichtige Dokumente sind soziale Medien nicht seriös genug. Für Unternehmen gilt daher: Wer Kundinnen und Kunden erreichen will, braucht eine starke E-Mail-Kommunikation“, sagt Michael Hagenau, Geschäftsführer von GMX und WEB.DE.
All-in-One-Apps bevorzugt mit E-Mail
Potenzielle künftige All-in-One-Apps, die mehrere digitale Dienste bündeln, stoßen bei 40 Prozent der Befragten auf Interesse. Für 48 Prozent wäre in einer solchen „Super-App“ ein integriertes E-Mail-Postfach die wichtigste Funktion – noch vor Chat- oder Messenger-Diensten (26 %), Bezahlfunktionen (29 %) oder der Möglichkeit, Online-Termine bei Ärzten und Behörden zu vereinbaren (30 %).
Zur Methode: Die Convios Consulting GmbH untersucht seit 2009 im Auftrag von GMX und WEB.DE jährlich das Kommunikationsverhalten der deutschen Internetnutzer. Für die aktuelle Erhebung wurden im Oktober 2025 1.004 Personen ab 16 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.





