Kalender 2022: Deutsche setzen auf Smartphone und Papier

Viele Deutsche werden ihre Termine 2022 zweigleisig planen. Ein Drittel nutzt sowohl das Smartphone als auch den klassischen Papierkalender. Je ein Viertel lehnt die doppelte Buchführung ab und entscheidet sich für eine der beiden Varianten. Lediglich 11 Prozent verzichten komplett auf Terminkalender. Bei den klassischen Wandkalendern mögen die Deutschen Motive mit Landschaften, Tieren und eigenen Fotos am liebsten. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von GMX und WEB.DE.

7. Dezember 2021 von André Fertich

Foto: gettyimages/m-gucci

Die Hälfte der Befragten nennt als Vorteile eines digitalen Kalenders die automatischen Terminerinnerungen und die ständige Verfügbarkeit auf dem Smartphone. 31 Prozent schätzen die einfache Bearbeitung von Terminen. Für Papierkalender spricht vor allem, dass sie auch ohne Strom und Internet genutzt werden können (51 %). Einfache Handhabung (45 %) und Platz für Notizen (44%) sind weitere Vorteile. Eher selten werden die Papier-Haptik und das damit verbundene sinnliche Erlebnis (19 %) sowie die große Auswahl an Planern (17 %) genannt.

„Funktionalität und einfache Verfügbarkeit stehen bei der Entscheidung, wie man seine Termine organisiert, für die meisten Befragten im Vordergrund. Hier punkten digitale Kalender durch smarte Funktionen, insbesondere in Verknüpfung mit Apps wie Navigation, Adressbuch und E-Mail. Neben der Erinnerung an bestehende Kalendertermine wird es bei WEB.DE und GMX künftig auf Wunsch auch möglich sein, automatisch Ereignisse aus E-Mails in den Kalender zu übertragen. Damit wird die Terminübersicht noch einfacher“, sagt Jan Oetjen, Geschäftsführer von GMX und WEB.DE.

Kalender mit Landschaftsmotiven, privaten Fotos und Tieren besonders beliebt

Bei den Wandkalendern würden 27 Prozent der Deutschen Motive mit Landschaften und Stadtansichten favorisieren. Auf Platz zwei folgen selbstgemachte Kalender mit privaten Fotos (25 %). Katzen, Hunde, Pferde und andere Tiermotive sind mit 22 Prozent der Nennungen auf Platz drei. Wenig gefragt sind hingegen Erotik, Sport und Stars (je 4 %).

Zur Methode: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2079 Personen zwischen dem 19. und 22.11.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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